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Über mich

Marlies Grasmann

Mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Informationstechnologie in verschiedenen Projekten und Positionen führten für mich zu der Erkenntnis, dass Projekte wenn, dann nicht an den technischen Systemen, sondern an den menschlichen Systemen scheitern. Meine natürliche Neugierde:

"Wie funktionieren die neuesten technologischen Systeme?"

wandelte sich immer mehr zur Frage:

"Wie funktionieren menschliche Systeme?"

Aus diesem Grunde habe ich mich für das nebenberuflich absolvierte Fernstudium "Soziale Verhaltenswissenschaften" mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie entschieden.

Technische Systeme waren eigentlich dazu gedacht uns als Menschen zu entlasten. Irgendwie haben wir es aber bisher nicht geschafft, die gewonnene Zeit für Entspannung zu nutzen, sondern wir sind schon lange an dem Punkt angelangt, dass wir uns von dieser "Entlastung" wiederum entlasten müssen. Hinzu kommen permanent steigende Leistungserwartungen und steigender Zeit- und Kostendruck, die den Menschen immer mehr auf seine Rolle und sein "funktionieren" in dieser Rolle beschränken. Leistungs- und Kapitalsteigerung stehen in dem System im Vordergrund. Die Menschlichkeit tritt dagegen in den Hintergrund. Hierin liegt für mich eine der Hauptursachen verborgen, warum immer mehr Menschen der Sinn verloren geht und warum sie ausbrennen.

Diese Entwicklung kann man aber auch als Chance für eine Kulturveränderung sehen!

Deshalb möchte ich hier ansetzen und Menschen dabei begleiten, ihre Resilienz zu stärken um in der aktuellen Arbeitswelt

"gesund und einfach Mensch zu bleiben"

unabhängig von den vielen "Rollenerwartungen", die im beruflichen Umfeld aber auch im privaten Bereich an ihn gestellt werden. Ich bin sicher, dass so wieder mehr Raum für Kreativität, Produktivität und soziales Miteinander in unsere Gesellschaft und Arbeitswelt einkehren kann. Dazu werden starke Persönlichkeiten benötigt, die mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn jeder bei sich selbst anfängt und gut für sich selber sorgt, ist dies möglich. Wichtig ist mir dabei die Balance zu halten zwischen Geben und Nehmen.

Mein Motto ist: Wo ein Wille ist, ist ein Weg!

Mitzubringen ist der Wille etwas zu ändern. Ich bin sicher, dass wir so gemeinsam den richtigen Weg bzw. "Ausweg" für Sie finden.

Fühlen Sie sich angesprochen, dann vereinbaren Sie doch gleich ein unverbindliches kostenfreies Erstgespräch. ...Zu den Kontaktdaten...

Lebenslauf


  • Gebürtige Münsterländerin, verheiratet, Jahrgang 1962
  • 1984 Abschluss Dipl. Informatikerin (FH) an der FH- Dortmund
  • 1984 bis 2013 beschäftigt in der IT-Branche, in 6 verschiedenen Unternehmen und verschiedenen Positionen u.a. Projektleitung und Beratung, davon 4 Jahre in der Schweiz
  • 1999-2000 Einjährige Weiterbildung in Gesprächsführung und Selbstkompetenz
  • 2001-2002 Weiterbildung in systemischer Beratung beim Zentrum für Systemische Forschung in Heidelberg
  • 2000-2008 Nebenberufliches Studium an der Fernuniversität Hagen: Soziologie und Soziale Verhaltenswissenschaften mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie.
    Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.) Soziale Verhaltenswissenschaften
  • Seit 2001 Ausübung der japanischen Kampfkunst Aikido (2.Dan)
  • 2009-2011 Weiterbildung in tiefenpsychologischer Traumarbeit in Bad Herrenalb bei Dr. Helmut Hark analytischer Psychotherapeut und Gertraude Tiedemann analytische Psychotherapeutin
  • 2011-2013 Teilnahme an der Weiterbildung Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • 2014 Weiterbildung Entspannungspädagogin beim Bildungswerk für ganzheitliche Therapien
  • 2015 Weiterbildung Stressmanagement-Trainerin bei der AHAB-Akademie
  • 2016 Weiterbildung Einführung in die systemische Aufstellungsarbeit beim Institut an der Ruhr
  • 2018 Weiterbildung Resilienz-Trainerin bei der AHAB-Akademie
  • Seit Anfang 2010 selbständige Praxis für Supervision und Burnout Prävention

Mein Bezug zur Achtsamkeit

Das Thema Achtsamkeit und Meditation begleitet mich seit ca. 20 Jahren. Es ist für mich zu einem zentralen Aspekt in meinem eigenen Leben geworden und hat mich zum „Wesentlichen“ zurückgeführt. Lebendig sein mit allen Sinnen im Hier und Jetzt übe ich täglich mit großer Freude u.a. durch die Praxis von YOGA und Meditation. Im wöchentlichen Aikido-Training übe ich den inneren Beobachter in der Bewegung mit dem Partner wach und bewusst zu halten. Die wache, offene, vorurteilsfreie, wohlwollende und mitfühlende, nicht bewertende Haltung hilft bei Angriffen, die für den Moment optimale, gewaltfreie Reaktion zu finden. Diese ethische Haltung habe ich dann später auch in einem Achtsamkeitstraining Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) von Jon Kabat Zinn wieder gefunden. Ich vermutete schon lange in der Achtsamkeit ein Potential, dass weit über die Stressbewältigung hinaus geht. So fand ich dann zum Netzwerk für Achtsame Wirtschaft in dem ich mich aktuell ehrenamtlich für die Region West engagiere. Es ist für mich ein sinnstiftendes, tiefgehendes Anliegen geworden, die ethische Haltung der Achtsamkeit in unsere Wirtschaftswelt zu bringen. Jeder möge bei sich selber anfangen, und seinen Nächsten damit inspirieren. So versuche ich es auch in meinen Trainings einzubinden.